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Innovations-Booster für die NOVOPLAST

Um langfristig erfolgreich und auf die Zukunft vorbereitet zu sein, ist es für Unternehmen wichtig, Prozesse ständig zu verbessern. Elia Ryser, der 31-jähriger Maschinenbauingenieur, arbeitet hart daran, dies als Projektmanager für Innovation und Technologie bei NOVOPLAST umzusetzen. Im Interview spricht er über einige seiner Projekte und warum es ihm gefällt, bei NOVOPLAST zu arbeiten.

Elia, was gefällt dir am Meisten an deiner Arbeit?

Am meisten Freude macht mir, dass meine Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Von Maschinenbau, über das Fertigen von Konstruktionen bis hin zu Programmiertätigkeiten. Dazu gehört auch das Schaffen von Schnittstellen verschiedener Geräte, die bei uns im Einsatz stehen.

Eine wichtige übergeordnete Aufgabe ist das Analysieren und Optimieren bestehender Prozesse, damit wir noch effizienter arbeiten können. Ich habe einen grossen Spielraum, auf welche Art ich ein Problem lösen kann. Es macht unglaublich viel Freude, wenn schliesslich eine Konstruktion oder ein Teil vor mir liegt oder ein Prozess funktioniert, so wie ich mir das vorgestellt habe.


Kannst Du uns ein paar Beispiele nennen?

Für unseren Kunden Patchbox habe ich beispielweise eine Web-Applikation zum Einlesen der Aufträge programmiert. Damit können sie jederzeit aktuell abrufen, zu welchem Zeitpunkt welche Teile für sie produziert wurden.

Weiter durfte ich zur Optimierung der Abläufe in unserer Logistikabteilung einen Distanzmesser entwickeln. Das Gerät montierte ich oberhalb der Bodenwaage, damit Gewicht und Höhe eines Pakets in einem Schritt ermittelt werden können, ohne dass der Logistiker vom Stapler absteigen muss. Das verschnellert nicht nur den Prozess an und für sich, sondern vermindert auch die Fehlmessungen und steigert damit die nachhaltig die Qualität unserer Dienstleistung.


Stolz bist Du sicher auch auf den programmierten Roboter «Leo», der in der letzten NOVO-Ausgabe vorgestellt wurde?

Ja sehr! Das Ziel des Projekts ist es, unsere Spritzgussmaschinen mit Hilfe unseres Roboters Leo rund um die Uhr, einschliesslich der Wochenenden, zu betreiben. Um sicherzustellen, dass Leo störungsfrei arbeiten kann, mussten wir etwa zehn verschiedene Systemtypen, die in der Produktion involviert sind, zusammenbringen, um miteinander kommunizieren zu können.

Mit Hilfe von Schnittstellen haben wir Verbindungen zwischen den im Prozess beteiligten Systemen hergestellt, sodass relevante Daten gesammelt und vernetzt werden konnten. Das Ganze bilden wir übersichtlich mit einer Web-Anwendung ab, wodurch nun wichtige Informationen, wie zum Beispiel an welcher Station sich die gefüllten und leeren Boxen befinden, welche Spritzgussmaschinen aktuell produzieren oder wo sich der Roboter gerade befindet, dargestellt werden.


Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir aus?

Momentan lege ich den Fokus auf das Pilotprojekt «24 Stunden mannlose Produktion» und schaue am Morgen jeweils zuerst, ob die Automation funktioniert hat. Falls nicht, versuche ich der Ursache des Fehlers auf den Grund zu gehen und suche Lösungsansätze für Verbesserungen. Danach setze ich diese um und teste sie. Je nachdem konstruiere ich ein Teil, das mir bei der Optimierung helfen könnte und drucke es mit dem 3D-Drucker aus. Wenn es ein softwaretechnisches Problem ist, gehe ich an die Plattform und suche, bis ich den Fehler gefunden habe.

Man merkt, dass Du Dich bei NOVOPLAST sehr wohlfühlst. Warum?

Filippo Terrasi ist der beste Chef, den es gibt (lacht). Ich darf kreativ sein, ja, es wird sogar gewünscht, dass ich kreativ bin! Mir macht meine Arbeit wirklich Spass. NOVOPLAST unterstützt mich zudem immer, wenn es darum geht, neue Sachen auszuprobieren und mich weiterzubilden.


Wie sieht Dein Ausgleich zur Arbeit aus?

In meiner Freizeit bin ich viel unterwegs. Ich besuche gerne grosse Musikfestivals, insbesondere auch im Ausland und geniesse es, überall Freunde zu haben. Neben dem Reisen treibe ich auch gerne Sport, zum Beispiel Joggen und Fussballspielen.


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