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Lean Kaikaku Wartungskonzept: Wie ein strukturiertes Wartungssystem die Produktion stabilisiert

  • 30. März
  • 2 Min. Lesezeit

Ungeplante Maschinenstillstände gehören zu den größten Kostentreibern in der Industrie. Genau diese Herausforderung zeigte sich deutlich im Jahr 2024: Insgesamt 15 Ausfälle von Peripheriegeräten führten zu teils erheblichen Verzögerungen in der Produktion. Jeder Unterbruch bedeutete Mehraufwand, Neuplanung und verlorene Kapazität. Ein klarer Hinweis auf fehlende Wartungsstrukturen.

 

Mit dem neuen Lean Kaikaku Wartungskonzept wurde ein systematischer Ansatz entwickelt, der die gesamte Wartungsplanung professionalisiert. Dieses Konzept sorgt nicht nur für mehr Prozesssicherheit, sondern steigert gleichzeitig Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

 

Pascal, langjähriger Mitarbeiter bei Novoplast

Strukturierter Maschinenunterhalt als Erfolgsfaktor

Das Ziel des Projekts war klar: Innerhalb von zwölf Wochen sollte ein vollständiger, planbarer und standardisierter Maschinenunterhalt entstehen. Durch klare Wartungsintervalle und Verantwortlichkeiten wird das Risiko ungeplanter Ausfälle deutlich reduziert.


Wesentliche Lean - Projektergebnisse im Überblick

Das Wartungskonzept umfasst mehrere Meilensteine, die eine nachhaltige Prozessoptimierung ermöglichen:

  • Integration der Wartungsplanung für Peripherien und Maschinen in proAlpha

  • Aufbau vollständiger Stammdaten für Peripherien und Maschinen, um standardisierter Arbeitsabläufe sicherzustellen

  • Fundament für eine automatisierte Produktionsplanung im ERP-System

  • Ausarbeitung einer Ersatzteilliste zur Sicherstellung der Produktionssicherheit??

  • Geordnetes, beschriftetes Ersatzteillager für Extruder und Peripherien

  • Go-Live ab Januar 2026

Die Vorher-Nachher Bilder zeigen deutlich, wie stark sich Transparenz und Ordnung verbessert haben – ein entscheidender Schritt zur vorbeugenden Instandhaltung.

 

Nächste Schritte: Rollout ab Sommer 2025

Der geplante Rollout umfasst:

  • Bestellung aller relevanten Ersatzteile

  • Aufbau eines strukturierten Lagers für Ersatzteile

  • Erstellung und Einplanung der Wartungsprozesse

  • Schulungen für Mitarbeitende

Seit Januar 2026 ist das neue Wartungssystem vollständig einsatzbereit.

 

Fazit: Ein Meilenstein für Prozessstabilität und Effizienz

Das Lean Kaikaku Wartungskonzept zeigt eindrucksvoll, wie strukturierte Wartungsprozesse ungeplante Stillstände reduzieren, Produktionssicherheit erhöhen und gleichzeitig Kosten senken können. Mit klaren Zuständigkeiten, transparenter Planung und einer verbesserten Ersatzteilstrategie schafft das Projekt eine stabile Basis für die zukünftige Leistungsfähigkeit der Produktion. Ein gut durchdachtes Wartungskonzept ist somit nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern ein strategischer Wettbewerbsvorteil.


 



 

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